River Saloum
Wir verlassen Dakar und fahren Richtung dem Flussdelta vom Saloum. Mitten in der Nacht kommen wir beim Delta an. Wir gehen vor Anker und fahren morgens ganz früh Richtung Dionewar. Das Navigieren ist hier sehr schwierig, weil es keine Karten gibt. Wir folgen einem Track, den wir von einem anderen Segler aus Dakar bekommen haben. Auch Google Earth ist hilfreich, so wie der strikte Blick auf den Tiefenmesser. Das Flussdelta vom Saloum ähnelt unserem Wattenmeer. Überall Sand (Banken) und Gezeiten. Hier wachsen allerdings Mangroven auf den Sandbanken. Es gibt hier neben den typischen Wattvögeln auch afrikanische Pelikane und viele Raubvögel. Dieses Gebiet gefällt uns sehr gut. Man fühlt sich wie zu Hause.
Dionewar ist eine Stadt mit weiteführender Schule, allerdings keinem Zugang zum Straßennetz. Alles wird mit Boten und Pferde- Taxis getan.
Unser Ankerplatz ist 2 km vom Dorf entfernt. Hier stehen einige Lodgies und ein paar Privathäuser. Die meisten Lodgies werden nicht mehr bewirtschaftet. Der Strand ist sehr schön und wird regelmäßig vom Müll befreit.
Jeden Tag um Eins kocht La Femme beim Wartehäuschen für den Boots- und Taxiverkehr für wenig eine leckere Mahlzeit.
Am 30. November probierten wir zum nächsten Dorf Falia zu segeln. Wir haben lange probiert mal rechts und mal links um eine große Sandbank zu kommen und haben es schließlich aufgegeben und die Nacht im Watt verbracht. Auf der Sandbank haben viele Menschen Muscheln gesucht.
Ein paar Tage haben wir in Dangane verbracht. Ein seltsamer Ort. In diesem Teil vom Flussdelta sind sehr viele Lodgies und jeder der im Senegal Geld hat, scheint dort Urlaub zu machen und wird von Dangane aus mit Booten zu den Lodgies gebracht. Wir konnten dort ein paar Einkäufe machen. Ein kurzer Versuch den Fluss noch weiter raufzufahren haben wir dann abgebrochen. Es ist sehr schön, die Insekten nehmen allerdings auch überhand. Dann für Axel's Geburtstag mal wieder zurück nach Dionewar.










































