Überfahrt nach und die Stadt Dakar
Die 7-tägige Überfahrt von Gran Canaria nach Dakar verläuft sehr problemlos. Wir sind super froh mit unserer neuen Windsteueranlage.
Auf nach Afrika
Angekommen in Dakar suchen wir die zwei Yachtclubs, so wie beschrieben in unserem Pilot. Die neuste Version ist allerdings schon 15 Jahre alt. Wir sehen einige vor Anker liegende Yachten und einen Steg. Das muss einer der Clubs sein. Wir fahren so nah wie möglich zum Steg und gehen vor Anker. Schnell kommt ein Tender mit der Aufschrift: "Comando" zu uns und begrüßt uns freundlich. Er hat uns allerdings nahegelegt, dass wir doch besser etwas weiter draußen ankern sollten. Das haben wir dann auch gemacht.
Der Yachtclub, CVD (Cercle de la Voile de Dakar) ist mit vielen Bäumen und Sträuchern bepflanzt und hat eine sehr nette Atmosphäre. Im Büro bezahlen wir umgerechnet €40 für eine Woche und dürfen die Toiletten, Duschen und den Shuttledienst nutzen. Es gibt auch ein nettes Café. Inzwischen wird der Yachtclub mehr von Wohnmobilen oder anders Reisenden besucht. Es werden auch noch 2 Appartements vermietet.
Am nächsten Tag machen wir uns auf die Suche nach dem "Commissariat Special du Port" an der Mole 2, um Grenzformalitäten zu regeln. Wir fragen ein Taxi um uns dahin zu bringen. Leider haben die Taxis in Dakar kein Navi und kennen sicher nicht die ganze Stadt. Eine lange Suche beginnt. Der Taxifahrer fragt zwischendurch immer freundliche Leute am Straßenrand, die es allerding auch nicht wissen und nur so tuen als ob. Irgendwann beschließen wir zu laufen und finden irgendwann das Amt mit dem Eingang an der Rückseite des Hauses.
Zwischendurch konnten wir Internet fürs Telefon regeln und konnten bei der Rückfahrt dem Taxifahrer helfen, den Yachtclub zu finden. Leider hat das Internet nur kurz funktioniert und das sollte uns weitere 2 Tage kosten.
So jetzt noch zur Douane, hier im Stadtteil. Glücklicherweise hat uns Fred, der hier mit seiner Familie auf seiner Yacht lebt, den Weg gezeigt. Die Douane liegt nämlich an einem nicht befestigten Seitenweg in einem Wohnhaus im ersten Stock. Direkt nach der Eingangstür steht ein Bett was darauf schließen lässt, dass hier jemand wohnt. Hier hätten wir uns wahrscheinlich nicht einfach so hinein getraut.
Später haben wir dann gehört, dass wir zu den Wenigen gehören die alle Formalitäten an einem Tag erledigen konnten. Und das mit unseren schlechten Französischkenntnissen.






















